Heidenschmiede
Die Heidenschmiede ist ein besonderer Ort mit einer sehr langen Geschichte.
Sie ist nur zu Fuß über den Hermann-Mohn-Weg zu erreichen. Im Flügel führt eine Treppe zum Schloss, dieser Weg tangiert die Heidenschmiede.
Die Heidenschmiede wurde im Jahr 1928 von Hermann Mohn entdeckt. Zwei Jahre später gruben Hermann Mohn und der Archäologe Eduard Peters den Fundort aus.
Dabei fanden sie rund 2.200 Steine. Einige davon waren Werkzeuge. Die meisten Steine waren Reste von der Herstellung dieser Werkzeuge.
Forschende untersuchten auch Tierknochen aus dieser Freilandfundstelle unter einem Felsüberhang (Abri). Sie konnten nachweisen, dass sich hier bereits vor etwa 50.000 Jahren Menschen aufhielten. Damals lebten die Neandertaler in dieser Region. Sie nutzten die Heidenschmiede als Rastplatz und als Ort, an dem sie Werkzeuge herstellten.
Besonders wichtig ist die Heidenschmiede, weil hier der erste Faustkeil in Württemberg gefunden wurde. Deshalb gehört sie zu den bedeutendsten archäologischen Fundorten der Region.

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