"Haltung zeigen" - Wandel zum Ort der Gemeinschaft
Erleben Sie Geschichte vor Ort:
Entdecken Sie gemeinsam mit unseren Guides die Geschichte des Geländes rund um die heutige Voith-Arena.
Die Führung beleuchtet den Wandel des Ortes von einem Schauplatz der Verfolgung und Zwangsarbeit zu einem Ort der Gemeinschaft und des Sports.
Die Fakten:
1933 wurde das Gelände von den Nationalsozialisten beschlagnahmt. Bereits 1934 entstand hier auf den Heeräckern eine Schießsportschule der paramilitärischen Kampforganisation der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei und ab 1938 eine Polizeischule. Ebenso befand sich hier von 1941 bis 1942 ein Nebenlager des Konzentrationslagers Dachau, in dem stets rund 50 Gefangene inhaftiert waren. Im Januar 1945 begann in den Gebäuden der Polizeischule für 361 Bewerberinnen die Ausbildung zur SS-Helferin.
Nach dem Zweiten Weltkrieg lebten auf dem Gelände mehrere hundert sogenannte Displaced Persons. Einige von ihnen spielten Fußball im Verein Makabi Heidenheim in der 1. Liga der Displaced Persons.
Mit dem Bau des Heidenheimer Albstadions im Jahr 1972 und dem stufenweisen Ausbau zur heutigen Voith-Arena wurde das Gelände vollständig zu einem Ort des Miteinanders, der Begeisterung und der sportlichen Identifikation für die gesamte Region.
Auf der Führung mit einem Bollerwagen voller historischer Objekte machen die Guides die Geschichte des Ortes anschaulich und emotional zugänglich.
- Dauer: 1,5 - 2 Stunden
- Gruppe: maximal 25 Personen
- Gruppenpreis: 75,00 € Deutsch
- Treffpunkt: Voith-Arena, Schloßhaustr. 162, 89522 Heidenheim, vor der HellensteinEnergie Osttribüne an der Erinnerungsstele
- Die Führung ist nicht barrierefrei.
- Nicht buchbar an Spieltagen.
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