"Haltung zeigen" - Wandel zum Ort der Gemeinschaft
Erleben Sie Geschichte vor Ort:
Auf dem heutigen Gelände der Voith-Arena befand sich zwischen 1941 und 1942 ein Nebenlager des Konzentrationslagers Dachau, in dem rund 50 Gefangene Zwangsarbeit leisten mussten.
Die besondere Führung macht diese Vergangenheit sichtbar und erinnert an das Schicksal der Menschen. Mit einem Bollerwagen voller historischer Gegenstände wird die Geschichte zum Leben erweckt.
Die Fakten:
1933 wurde das Gelände von Nationalsozialisten beschlagnahmt. Es entstand eine Schießsportschule, die Sturmabteilung nutzte den Sportplatz zum Exerzieren. 1938 zog in das Gebäude die Polizeischule ein. 1941 bis 1942 waren rund 50 Zwangsarbeiter aus dem Konzentrationslager Dachau auf dem Gelände inhaftiert.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Gelände als Unterkunft für mehrere Hundert sogenannte Displaced Persons. Trotzt schwieriger Umstände entstand hier ein lebendiges Gemeinschaftsleben. In den Jahrzehnten danach wandelte sich der Ort grundlegend. Spätestens mit dem Bau des Heidenheimer Albstadions im Jahr 1972 und dem stufenweisen Ausbau zur heutigen Voith-Arena wurde das Gelände zu einem Ort des Miteinanders, der Begeisterung und der sportlichen Identifikation für die gesamte Region.
Der Wandel dieses Ortes erzählt eine Geschichte von Hoffnung, Neubeginn und der verbindenden Kraft des Sports.
Zwischen 1941 und 1942 wurde auf dem Gelände, auf dem heute die Voith-Arena steht, ein Nebenlager des KZ Dachau errichtet, in dem durchschnittlich 50 Gefangene für Zwangsarbeiten gefangen gehalten wurden. Seitdem wandelte sich dieser Ort durch die Kraft des Sports.
- Dauer: 1,5 - 2 Stunden
- Gruppe: maximal 25 Personen
- Gruppenpreis: 75,00 € Deutsch
- Treffpunkt: Voith-Arena, Schloßhaustr. 162, 89522 Heidenheim
- Die Führung ist nicht barrierefrei.
- Nicht buchbar an Spieltagen.
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