Offene Führung durch das WCM - Stoffdruckmuseum in Heidenheim
Der Heimat- und Altertumsverein lädt am Dienstag, 5. Mai, um 19:30 Uhr zu einer Offenen Führung durch das WCM - Stoffdruckmuseum mit Manfred Hammeley, Uwe Siedentop und Dr. Martin Burkhardt ein.
Seit dem Jahr 1758 werden in Heidenheim Stoffe im industriellen Verfahren bedruckt. Robert Meebold fügte 1856 die Unternehmen seiner Familie zu einer Aktiengesellschaft zusammen, der Württembergischen Cattun-Manufactur AG (WCM). Die WCM gehörte um 1900 zu den größten Industriebetrieben in Württemberg, das Unternehmen brachte über lange Zeit den Löwenanteil an der Gewerbesteuer in Heidenheim auf. 1966 stellte die WCM den Produktionsbetrieb ein.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts trugen vier ehemalige Mitarbeiter der WCM die erhalten gebliebenen materiellen Zeugnisse aus zweieinhalb Jahrhunderten Textilindustrie in Heidenheim zusammen. Sie richteten im ursprünglichen Gebäude ein kleines Stoffdruckmuseum ein, das heute zu besichtigen ist. Einleitend vermittelt ein kurzer Vortrag die Geschichte von Aufstieg, Niedergang und Bedeutung der Textilindustrie in Heidenheim im Allgemeinen und der WCM im Besonderen.
Treffpunkt: WCM - Stoffdruckmuseum, Schmelzofenvorstadt 33, Abendkasse.

